Geheimer Rettungsplan

Die Hundedame Lucy hatte nicht immer ein unbeschwertes Leben. Die Hilfsorganisation „Special Needs Animal Rescue And Rehabilitation“ (kurz SNAAR) bekam aus Ägypten die dringliche Bitte, den Pitbull-Welpen zu retten. Doch dies stellte zunächst eine große Herausforderung dar.

Strassenhundetitel
Strassenhundetitel, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com -Symbolbild

 

Tierschützer müssen Welpen für tot erklären

Geheimer Rettungsplan

Die Hundedame Lucy hatte nicht immer ein unbeschwertes Leben. Die Hilfsorganisation „Special Needs Animal Rescue And Rehabilitation“ (kurz SNAAR) bekam aus Ägypten die dringliche Bitte, den Pitbull-Welpen zu retten. Doch dies stellte zunächst eine große Herausforderung dar.

 

Brutale Menschen

Der Vierbeiner wurde regelrecht von seinem Besitzer gequält. Er schlug ihn so hart, dass der Kiefer gebrochen war. Des Weiteren litt die Hündin an Parasiten sowie an diversen Infektionen. Die ägyptische Organisation wollte Lucy retten, doch der Mann war gleichzeitig auch der Eigentümer der Häuser, die den Tierschützern zu Verfügung stehen. Sie konnten es sich nicht leisten, die Räumlichkeiten zu verlieren, dennoch wollten sie den Welpen nicht aufgeben und schmiedeten einen geheimen Plan.

Lucy wurde für tot erklärt

Der Besitzer wollte den Hund nicht freiwillig weggeben. Also kontaktierten die ägyptischen Tierschützer die „Special Needs Animal Rescue And Rehabilitation“- Organisation in Philadelphia. Sie vereinbarten, dass ein freiwilliger Helfer Lucy zunächst nach New York bringen sollte. Kurze Zeit später setzten sie ihr Vorhaben in die Tat um. Als der Besitzer das Haus verließ, schnappten sie sich den Welpen und transportierten ihn in zum Flughafen. Dem Besitzer erzählten sie, dass die Hündin verstorben sei. Dieser nahm das einfach so hin und fragte nie wieder nach ihr.


 

Neues Heim in den USA

In Philadelphia angekommen, stellten die Tierschützer fest, dass der Zustand des Vierbeiners sehr kritisch war. Lucy hatte vor jedem Angst, der sich ihr näherte. Der Kiefer war in zwei Teile gebrochen, sodass sie kaum Nahrung aufnehmen konnte. Die Retter vermuteten, dass dies durch stumpfe Gewalt, wie etwa durch einen Schlag mit einem Ziegelstein passiert war. Der Welpe musste zahlreiche Operationen und Behandlungen mit Medikamenten über sich ergehen lassen. Doch dadurch ging es ihm schnell besser, sodass er nun bei einer Pflegefamilie einziehen konnte.

Dort bekommt Lucy viel Liebe und Fürsorge und fasst so langsam wieder Vertrauten zu Menschen.


Quelle: Huffington Post

Weitere Themen

Mehr von RPR1.