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Gefährlicher Android-Trojaner legt Smartphone lahm

Achtung Smartphone-Nutzer: Ein neuer Android-Trojaner macht die Runde...

Handy 480
Handy 480, by rpr1admin

Bild: Neirfy / Shutterstock.com

 

So schützt du deine Daten

Gefährlicher Android-Trojaner

legt Smartphone lahm

Achtung Smartphone-Nutzer: Ein neuer Android-Trojaner macht die Runde, der die PIN des Benutzers verändern kann. Dann erscheint eine vermeintliche Mitteilung des FBI, die den Nutzer auffordert 500 US-Dollar zu zahlen. Um das Schadprogramm loszuwerden, brauchen Betroffene starke Nerven.

„Android/Lokcerpin.A“ sperrt Smartphones 

Zurzeit macht ein Schädling die Runde, der eine permanente PIN-Sperre von Android-Smartphones auslöst, das berichten Sicherheitsforscher von Eset. Der „Android/Lockerpin.A“, so nennen Experten die Schadsoftware, versteckt sich in der App namens „Porn Droid“. Verbreitet wird die schädliche Software in App Stores von Dritt-Anbietern und Foren, so die Sicherheitsforscher.

Falsche FBI-Meldung erpresst Nutzer

Durch eine Sicherheitslücke im System erlangt die Schadsoftware Administratoren-Rechte und verankert sich tief im Android-System des Smartphones. Dann initiiert das Schadprogramm einen getarnten „Update-Prozess“. Stimmt der Nutzer dem Update zu, räumt er dem Trojaner alle Zugriffsrechte ein. Sobald die Schad-App das Smartphone übernommen hat, erscheint ein vermeintlicher FBI-Hinweis. Dieser fordert den Nutzer zu einer Zahlung von 500 US-Dollar auf. Geschieht die Transaktion nicht, bleibt das Gerät gesperrt. Wenn der Nutzer versucht die Schadsoftware zu entfernen, generiert der Trojaner eine neue PIN, mit der das Smartphone erneut gesperrt wird.  

 

So können sich Betroffene wehren 

Die Opfer können sich laut den Sicherheitsexperten von Eset nur wehren, indem sie die Datei oder die PIN löschen. Der einfachste Weg ist es das Gerät auf Werkseinstellungen zurückzusetzen, dabei gehen allerdings alle persönlichen Daten verloren. Die Alternative ist etwas komplizierter: Das Telefon muss „gerootet“ werden, damit man die Kontrolle über das Betriebssystem zurück erlangt. Die für die PIN-Sperrung verantwortliche Datei kann dann gezielt gelöscht werden.

Fünf Tipps, die dich schützen können

Diese sogenannte Ransomware kann am besten vorbeugend bekämpft werden. Nutzer sollten deshalb folgende fünf Tipps beachten:

  • Keine Apps außerhalb der gut kontrollierten offiziellen Appstores installieren
  • Das Gerät immer auf dem neusten Stand in Sachen Updates halten
  • Bei der Installation von Apps unbedingt darauf achten, welche Rechte diese einfordern. Wenn dir etwas komisch vorkommt, besser nicht installieren
  • Eine Anti-Viren-Software auch für das Smartphone nutzen
  • Verdächtige Mails mit dubiosen Anhängen nicht öffnen

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