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Gefährliche Raupe offenbar in Westerwald angesiedelt

Im Westerwald haben sich offenbar Eichenprozessionsspinner angesiedelt – eine Raupenart die beim Menschen zu schweren Allergien führen können.

Pakhnyushchy

Bild: Pakhnyushchy / Shutterstock

Schwere Allergien möglich

Gefährliche Raupe offenbar in Westerwald angesiedelt

Im Westerwald haben sich offenbar Eichenprozessionsspinner angesiedelt – eine Raupenart die beim Menschen zu schweren Allergien führen können.

 Nesselgift Thaumetopoein

Bislang waren Eichenprozessionsspinner im Westerwald nicht zu finden. Wie die Rhein-Zeitung berichtet, hat sich die Raupenart nun aber offenbar doch dort angesiedelt. Grund seien die veränderten klimatischen Bedingungen in unseren Breiten, sagte Thomas Schmidt, Revierleiter des Forstreviers Malberg der Zeitung.   

Die feinen Haare der Raupe können beim Menschen insbesondere in den Monaten Mai und Juni zu schweren allergischen Reaktionen führen.  In dieser Zeit befindet sich das Tier im dritten Larvenstadium und trägt in ihrem Haar das Nesselgift Thaumetopoein. „An den Haaren sind Widerhaken, die einer Raupendermatitis auslösen können, bei der sich auf der Haut starke Rötungen, juckende Quaddeln und Pusteln bilden“, heißt es in der Rhein-Zeitung weiter. Je nach Wetter können die Haare auch weite Strecken über die Luft transportiert werden und sich an Kleidung und Schuhen festsetzen.

Allergische Schockreaktionen

Die durch die Haare ausgelösten Hautreaktionen halten unbehandelt ein bis zwei Wochen an. Werden sie eingeatmet, können auch Mund- und Nasenschleimhaut gereizt werden, was im schlimmsten Fall zu schmerzhaftem Husten bis hin zu Asthma führen kann. Auch Schwindel, Fieber  Müdigkeit, Bindehautentzündung und in Einzelfällen allergische Schockreaktionen können laut Rhein-Zeitung durch die Haare ausgelöst werden.  Wichtig sei es daher, die grünlich graublauen Raupen nicht zu berühren.

Quelle: Rhein-Zeitung

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