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Gefährliche Kriebelmücke breitet sich weiter aus

Blutsauger wie Mücken, Milben und Zecken sind gierig nach Menschenblut und Zellsaft. Doch der Stich einer Mücke ist eher als Lappalie anzusehen. Viel aggressiver sind Attacken der Kriebelmücke, die sich in jüngster Zeit stark in Rheinland-Pfalz verbreiten.

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Praesentation1 22, by rpr1admin

Bild: Surapol Usanakul/Shutterstock - BILD/Twitter

 

Mücke kann Keime übertragen

Gefährliche Kriebelmücke

breitet sich weiter aus

 

Schwüle Temperaturen rufen vermehrt Blutsauger wie Mücken, Milben und Zecken auf die Tagesordnung, die gierig nach Menschenblut und Zellsaft sind. Der Stich einer Mücke ist dabei eher als Lappalie anzusehen. Viel aggressiver sind Attacken der Kriebelmücke, die sich in jüngster Zeit stark in Rheinland-Pfalz verbreiten.

Klimawandel bringt Mücken in unsere Regionen

Immer öfter hört man von unangenehmen Verletzungen durch Kriebelmücken. Die Blutsauger sind erst seit drei bis vier Jahren bei uns unterwegs, seit zwei Jahren nimmt die Verbreitung allerdings dramatisch zu. Eigentlich kommt das Insekt aus warmen Regionen. Experten meinen, dass sich die massive Verbreitung durch den Klimawandel erklären lässt.

Mücke überträgt Keime 

Kriebelmücken ähneln optisch harmlosen Fliegen, sind aber als Mückenart anzusehen. Die Mücke beißt einen „Defekt“ in die Hautoberfläche. Mit ihren Werkzeugen kann sie die oberen Hautschichten abschaben. Es entsteht an der Stelle auch ein richtiges Loch, welches die Größe eines Stecknadelkopfes hat. Durch die entstehende Wunde schleust die Mücke gerinnungshemmende Substanzen in den Körper. Es kann zum Bluterguss und massivem Juckreiz kommen. Durch die Wunde können ebenfalls Keime in den Körper gelangen, die zu Entzündungen führen können.


 

Was hilft gegen die Plagegeister?

Experten empfehlen entsprechende Kleidung, um den Stichen vorzubeugen. Die Mücken stechen sogar durch dünne Stoffe durch. Es gibt allerdings auch chemische Mittel oder ätherische Öle. Experten empfehlen den Inhaltsstoff Citronella, der sich bisher am besten zu Abschreckung geeignet hat.

Und wenn man gestochen wurde?

Neben klassischen Salben gegen Insektenstiche, können auch anti-allergische Mittel zum Einsatz kommen. Auch das homöopathische Mittel Apis ist zu empfehlen. Zur Kühlung ist Quark oder Heilerde besonders gut geeignet. Mit Eis oder Kühlpacks sollte man mehrmals, allerdings nur maximal zehn Minuten am Stück kühlen.

Quelle: T-Online.de

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