Gefahr: So verhältst Du Dich richtig!

Um sich als Frau auf den Straßen sicher zu fühlen, gibt es eine Reihe von Tipps die man befolgen kann.

 

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Gefahr: So verhältst Du Dich richtig! 

Sicher auf den Straßen

Seit der Silvesternacht sorgen die Geschehnisse von Köln, Hamburg und Stuttgart in der Bevölkerung für Entsetzen, Diskussionen und ordentlich Gesprächsstoff! Um sich als Frau auf den Straßen sicher zu fühlen, gibt es eine Reihe von Tipps die man befolgen kann.

Selbstbewusstsein – die Basis aller Lebenslagen

  • Sei keine graue Maus, sondern trete selbstbewusst auf. Je selbstbewusster Du auftrittst, desto abschreckender wirkst Du auf die Angreifer.
  • Habe keine Angst vor dem Schreien. Hast Du das Gefühl, sexuell belästigt zu werden, schreie sofort laut los.
  • Falls es zu einem Übergriff kommen sollte, ist es ganz wichtig, sich dem unbekannten Täter zu stellen, ihm tief in die Augen zu blicken, ihn zu Siezen und ein lautes und deutliches „Nein“ oder „Hören Sie auf!“ zu sagen. Achte auf Deine Körperhaltung: Ganz wichtig ist es, sich groß zu machen, Körperspannung aufzubauen und die Schulter nach hinten zu nehmen. 

Keine Panik, nicht jeder ist von Natur aus selbstbewusst. Aber das kannst Du ganz einfach trainieren. Falls Dir das nicht reicht, belege einfach einen Kurs. Wende Dich an Deine Volkshochschule aus Deiner Region. Sie bieten preiswerte Kurse an und helfen Dir gerne weiter.

Keine Angst vor Selbstverteidigung

Selbstverständlich kannst Du Dich auch körperlich wehren. Hierbei ist zu beachten, dass Du entschieden und gezielt  handelst. Es gibt drei Möglichkeiten: Entweder Treten, Schlagen oder der Einsatz von Deinen mitgeführten Gegenständen: Trete dem Täter auf die Füße, zwischen die Beine oder kräftig in den Magen. Oder schlag ihm fest ins Gesicht, gleich ob Nase, Augen oder Hals.

WICHTIG: Trage am besten niemals Messer oder Schusswaffen mit Dir, denn Du weißt nie, ob dies Deinen Gegenüber provoziert.

Informiere Dich in Deiner Umgebung nach Selbstverteidigungskursen: Diese werden an Universitäten, Schulen, Sportvereinen oder auch von Orts- und Kirchengemeinden angeboten.

So handelst Du als Zeuge

Solltest Du Zeuge einer solchen Tat sein, merke: Ob Du die Polizei alarmierst oder in die Situation einschreitest, bleibt Dir überlassen. Denn: „Unterlassene Hilfeleistung ist strafbar. Es gilt also, so zu helfen, wie es die eigenen Möglichkeiten und Kräfte zulassen.“, so Bianca Biwer vom Verein Weißer Ring, gegenüber der Bild

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