Facebook macht ähnlich süchtig wie Kokain

Zehn neue Likes, fünf neue Freunde und das Chatfenster poppt am laufenden Band auf: Facebook hat viele von uns so fest im Griff, dass man schon von Suchtverhalten sprechen kann.

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Bild: LDprod/Shutterstock

 

Schockierende Studie

 Facebook macht ähnlich süchtig wie Kokain

Dass Social Media-Apps wie Facebook süchtig machen können, ist uns eigentlich schon lange bewusst. Wie heftig sich diese Sucht auf unser Gehirn auswirken kann, zeigen jetzt die Ergebnisse einer amerikanischen Studie.

 

Facebook hat uns fest im Griff

Zehn neue Likes für das Profilbild, 20 Freunde teilen ein lustiges Video und das Chatfenster poppt am laufenden Band auf: Facebook hat viele von uns so fest im Griff, dass man schon von Suchtverhalten sprechen kann.  

Wie eine amerikanische Studie der California State University nun belegt, zeigen EEG-Ergebnisse, dass Facebook auf unser Gehirn eine ähnliche Wirkung hat wie Kokain, so Metro UK. Dafür wurden die Hirnströme von 20 freiwilligen Teilnehmern untersucht. Sobald den Probanden ein Bild gezeigt wurde, das mit Facebook in Zusammenhang steht, reagierte deren Gehirn ähnlich, wie Süchtige, die Kokain einnehmen.

Besorgniserregende Testergebnisse

Bei einem weiteren Test zeigte sich sogar, dass die Teilnehmer schneller auf Facebook-Icons reagieren als auf Verkehrszeichen und Straßenschilder. „Das ist besonders schockierend. Es bedeutet, dass Menschen schneller auf eine Facebook-Nachricht reagieren würden als auf den Verkehr, wenn sie die Website während der Fahrt besuchen würden“, erklärte Professor Ofir Turel von der California State University.

Natürlich ist der Absprung von der Droge „Facebook“ leichter als von beispielsweise Kokain. Bei einer längeren Social Network-Abstinenz ist zumindest nicht mit körperlichen Entzugserscheinungen zu rechnen…

Quelle: Metro UK

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