RPR Hilft
Gesamtsumme: 58.981
Karin Blaut-Liebing 25 €
Goran Postolov 20 €
Nadja Ohmer 20 €
Alexander Kiefer 30 €
Sabine Hahn 30 €
Stephan Tibo 20 €
Judith Hübsch 20 €
Maria Grießhammer 50 €
Bettina Bayer 200 €
Christine Kolb 30 €
Spende jetzt!

dm sagt Spendenaktion für kurdische Gemeinschaft ab

Wegen Gewaltandrohungen hat die Drogeriemarktkette eine Spendenaktion für eine kurdische Gemeinschaft abgesagt...

Dmsergey Kohl Shutterstock
Dmsergey Kohl Shutterstock, by rpr1admin

Bild: Sergey Kohl / Shutterstock.com

 

Wegen zahlreichen Drohungen und Boykottaufrufen

dm sagt Spendenaktion für

kurdische Gemeinschaft ab

Wegen Gewaltandrohungen, Boykottaufrufen und Hass-Kommentaren hat die Drogeriemarktkette dm eine Spendenaktion für eine kurdische Gemeinschaft abgesagt.

Drogeriemarkt will keine Eskalation zulassen

„Wir haben wenig Verständnis dafür, dass soziale Hilfsaktionen Anlass sein sollen zur politischen Interessenvertretung oder gar zu verbaler oder physischer Gewaltausübung“, sagte der Geschäftsführer des Unternehmens, Erich Harsch, am Dienstag. Man wolle aber keine Eskalation zulassen. Es waren vor allem türkische Gruppierungen, die zu Gewalt aufgerufen hatten. „Um mögliche Ausschreitungen vor Ort zu vermeiden, mussten wir die Aktion absagen“, so ein Unternehmenssprecher.

So sollte die geplante Aktion aussehen

Geplant war, dass sich Rupert Neudeck (Mitbegründer von Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e. V.) an eien Kasse der dm-Filiale in Troisdorf setzt. Alle Umsätze, die an diesem Tag an seiner Kasse gemacht werden, sollten laut ursprünglichem Plan als Spende an die Kurdische Gemeinschaft Rhein-Sieg/Bonn e.V. gehen. Der Verein sammeln Spenden für Menschen und Flüchtlinge aus dem Shingal-Gebirge (Irak). Im letzten Jahr gab es dort besonders heftige Gefechte zwischen ISIS-Kämpfern, kurdischen Peshmerga und jesidischen Milizen.

#dmunterstütztterror

Nationalistische Deutsch-Türken hatten eine massive Kampagne gegen die Spendenaktion gestartet. Unter dem Hashtag „#dmunterstütztterror“ rief man in den sozialen Netzwerken zum Boykott der Filialen auf. Der Vorwurf lautet entsprechend: Der Drogeriemarkt würde die als Terrororganisation eingestufte PKK (Kurdische Arbeiterpartei) unterstützen.

Weitere Themen

Mehr von RPR1.