Diese Zustände herrschen wirklich in Aldi Filialen

Als sich ein TV-Team undercover in eine Aldi-Filiale schleicht, machen die Filmer offenbar erschreckende Entdeckungen...

Aldi St Chris Warham 480
Aldi St Chris Warham 480, by rpr1admin

Bild: Chris Warham / Shutterstock.com

 

Undercover TV-Team mit schockierenden Erkenntnissen

Diese Zustände herrschen

wirklich in Aldi Filialen

Als sich ein TV-Team undercover in eine Aldi-Filiale schleicht, machen die Filmer offenbar erschreckende Entdeckungen: Vergammelte Lebensmittel, mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und überarbeitete Mitarbeiter.

Reporter decken Zustände bei Aldi auf

In der Dokumentations-Sendung „Dispatches“ von Channel 4 hatten es sich die Macher zum Ziel gesetzt, die sogenanneten „Aldi Supermarket Secrets“ zu enthüllen. Um den Geheimnissen von Aldi auf die Schliche zu gehen, schleuste das TV-Team Undercover-Reporter in zwei große Filialen in Großbritannien ein, die dort als Hilfskräfte arbeiteten. Mit dabei hatten die Reporter eine versteckte Kamera, die ihren Arbeitsalltag aufzeichnete. Was die beiden Journalisten bei ihrer Arbeit erlebten, wirft ein ziemlich schlechtes Licht auf den Discounter.  

Mitarbeiter sollen unter hohem Druck stehen

Der Druck auf die Mitarbeiter scheint sehr hoch zu sein. Jeder Angstellte muss pro Stunde 1200 Produkte über das Kassenband ziehen, so seien die Erwartung des Discounters, erklärten die Reporter. Dies würde auch im offiziellen Mitarbeiterbuch stehen, dass sie während ihres Einsatzes ausgehändigt bekamen. Mitarbeiter würden aufgrund des Zeitdrucks die Ware regelrecht ins Regal werfen. Der Zeitdruck sorgt auch an weiteren Stellen für Sicherheitsprobleme. Oft fehlt der Belegschaft die Zeit die Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten. So beobachteten die Journalisten, wie Kollegen auf Regale kletterten, da ihnen die Zeit zum Aufstellen einer Leiter fehle. Notausgänge waren mit Paletten und Kisten versperrt, berichteten die Reporter in der TV-Dokumentation.

Verschimmelte Lebensmittel?

Neben den mangelnden Sicherheitsvorkehrungen kritisiert das Reporterteam auch den Zustand der Lebensmittel. Diese waren nicht nur zerquetscht oder beschädigt, sondern auch verschimmelt – und das nicht nur im Lager: Die verschimmelte und vergammelte Ware wanderte auch in den Verkauf, wie die Journalisten berichteten. So zum Beispiel eingefrorener Schinken, der bereits drei Monate abgelaufen war.

 

So reagiert Aldi auf die Vorwürfe

Aldi Großbritannien reagierte bereits auf den Beitrag mit folgendem Statement: Die Sendung stellt Aldi falsch dar und basiert auf selektiven Informationen. Unsere Kunden kommen zu Aldi, weil wir ihnen die besten Produkte zum besten Preis anbieten.“ Auf eine Anfrage von Huffington Post an das in Deutschland ansässige Unternehmen Aldi Süd verwies der Discounter an die Pressemitteilung aus Großbritannien.

Die Dokumentation bezieht sich nur auf zwei Filialen. Es kann also nicht davon ausgegangen werden, dass Aldi grundsätzlich nicht auf Mitarbeiter achtet und per se schlechte Ware in den Regalen anbietet.

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