"Die schonungslose Wahrheit ist, Heroin tötet."

Fast 300.000 Mal geteilt: "Ich muss seine Geschichte einfach teilen, in der Hoffnung, dass sie anderen hilft."

Sarg Facebook Verpixelt
Sarg Facebook Verpixelt, by rpr1admin

 

 

Fast 300.000 Mal geteilt - in nicht mal einer Woche

Mutter posiert mit ihren Kindern vor dem Sarg ihres Mannes und will damit warnen

Ein Bild, das verstört und gleichzeitig wachrütteln soll: >> Eva Holland aus dem US-Bundesstaat Ohio hat am 10. September ein Bild von der Beerdigung ihres Mannes auf Facebook gepostet und damit eine Welle der Anteilnahme, Entrüstung und gemischten Gefühle ausgelöst. Die 26 Jährige steht neben dem Sarg ihres erst kürzlich verstorbenen Mannes - die beiden Kinder Ava und Lucas sind ebenfalls auf dem Bild zu sehen.

"Die schonungslose Wahrheit ist, Heroin tötet."

Eva will mit ihrem Post Aufmerksamkeit erwecken, um vor Heroin und Drogensucht im Allgemeinen zu warnen. Ihr Ehemann Mike ist am 2. September verstorben, nähere Angaben macht Eva nicht. Vermutlich war es eine Überdosis.

Über ihrem Post ist unter anderem zu lesen:

„Wir waren elf Jahre zusammen. Wir waren zusammen, bevor alles begann. Ich wusste, was er aus seinem Leben machen wollte, kannte seine Hoffnungen und Träume. Er hat sich nie vorstellen können, dass sich sein Leben einmal so wenden wird. Er war immer glücklich, sprühte vor Lebensfreunde."

In ihrem Post ist außerdem zu lesen, dass Mike seine Heroinsucht im vergangenen Jahr erfolgreich in den Griff bekommen hatte. Um die Weihnachtszeit soll er eine Entzugsklinik "als neuer Mensch" verlassen haben. Das Leben verlief wieder in geordneten Bahnen, doch tragischerweise waren es eine Schmerztablette, die Mike vor einigen Monaten wieder in die Sucht stürzen ließ. Eine Schmerztablette, die seine Zahnschmerzen lindern sollte. Mike soll ihr versichert haben, er würde es selbst schaffen. Doch am 2. September machte er seinen letzten Atemzug. 

"Der Vater meiner Kinder, den Mann, den ich seit meiner Jungend liebte [...] hat seinen Kampf verloren. Ich muss seine Geschichte einfach teilen, in der Hoffnung, dass sie anderen hilft." 

„Wenn das Bild Menschen nur einen Tag lang motiviert, mit dem Entzug weiterzumachen, hat es schon Leben gerettet.“

Evas Beitrag wurde seit vergangenem Donnerstag fast 300.000 Mal geteilt. Die Reaktionen sind gemischt: Die einen wollen es nicht sehen, die anderen bedanken sich, loben ihren Mut, bieten ihr Hilfe an. Doch die Mehrzahl der Reaktionen sind positiv. Außerdem sollen sich schon mehrere Drogen- und Heroinabhängige an Eva gewandt haben, um ihr zu danken. Ihre Geschichte wäre es, die sie endlich veranlasst, den Entzug durchzuziehen.

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