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Der Trend geht hin zur "German Angst"

Neusten Umfragen zufolge, überwiegt dieses Jahr bei vielen Menschen die Angst. Laut der repräsentativen Studiegibt es einen starken Stimmungsumschwung...

Hans 2
Hans 2, by rpr1admin

Bild: Pixabay / Hans

Mit der „German Angst“ ins neue Jahr

Angst weist Zuversicht in die Schranken

 

Mit viel Zuversicht und wenig Befürchtungen und Ängsten sind die Deutschen bisher dem Jahreswechsel entgegengetreten. Doch neusten Umfragen zufolge, überwiegt dieses Jahr bei vielen Menschen die Angst. Laut der repräsentativen Studie, des Meinungsforschungsinstitut GfK im Auftrag der Hamburger BAT-Stiftung für Zukunftsfragen, hängt der starke Stimmungsumschwung mit den Ereignissen des vergangenen Jahr in Zusammenhang.

Im Gegensatz zu 31% Angsterfüllter Bürger 2014, sind es in diesem Jahr bereits 55% und somit mehr als die Hälfte der Befragten. Der wissenschaftliche Leiter der Stiftung, Prof. Ulrich Reinhardt, sprach von einer Rückkehr der "German Angst". Als Aspekte für den Anstieg sieht Prof. Reinhardt, Beispielsweise den starken Zustrom von Flüchtlingen, wie auch die Terroranschläge in Paris. "Die gegenwärtige humanitäre Krise und die zunehmende Angst vor Terroranschlägen hat die Bevölkerung tief verunsichert und lässt sie an einer positiven Zukunft zweifeln“, erklärt Reinhardt das Ergebnis. Was besonders auffällt, Generation 55 Plus sieht mit einem besorgten Blick auf die zukünftigen Jahre, als die Jüngeren. Insgesamt 65%, deutlich mehr als 14-34 Jährigen. Hier waren es nur 42%, in denen die „German Angst“ bebt.

Vor allem aber in der Wirtschaft sehen viele Deutsche ein Problem und fürchten sich vor dem was kommt. 79 Prozent stellen sich bereits auf mehr Probleme in den nächsten Jahren ein. "Besonders die Erwerbstätigen erwarten zusätzliche Belastungen und fürchten, ihren Lebensstandard nicht halten zu können", erklärte Reinhardt, was seiner Meinung nach auch ein Abflachen des Konsumverhaltens nach sich ziehen wird.

Aber nicht nur die eigene Wirtschaftslage macht den Deutschen Angst, zwei Drittel befürchten ein auseinanderfallen der Europäischen Union. Dies lasse sich ebenfalls auf eine große Unzufriedenheit mit der gegenwärtigen Regierung zurückführen. "Der Rechtstrend bei Wahlen in Polen, Frankreich, Ungarn, Österreich, Schweden, Großbritannien, Dänemark oder der Schweiz zeigt in ganz Europa die große Verunsicherung der Bevölkerung, die Angst um den eigenen Wohlstand hat, sich vor Überfremdung fürchtet und nationale Interessen in den Vordergrund stellt." Weiter stellt er fest: "Durch alle Gesellschaftsschichten hindurch zieht sich eine große Unzufriedenheit mit den gegenwärtigen Volksvertretern"

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Eleconomista, by rpr1admin

Bild: Twitter / elEconomista.es

Wie sich die Lage entwickeln wird ist unklar, doch wer mit mehr Angst als Zuversicht in die Zukunft schaut, nimmt sich auch selbst den Wind aus den Segeln und bremst sich aus. Die Angst darf also nicht die Überhand gewinnen, sondern sollte wieder einem gesunden Respekt und Zuversicht weichen!

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