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Der Stichguide

Welche Stiche von welchen Insekten stammen und was du gegen den brennenden, juckenden, stechenden Schmerz machen kannst, erfährst du hier!

Stich Shutterstock 480
Stich Shutterstock 480, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

 

Dieser Guide verrät dir Tipps und Tricks zu Insektenstichen

Verdammt, was hat mich da denn gestochen?

Der Sommer wäre so schön, würden nicht überall die lästigen kleinen Krabbeltiere herumkriechen oder fliegen. Sie sind die Plagegeister dieser schönen Jahreszeit und als sei das nicht schlimm genug, stechen diese Tierchen auch noch. Welche Stiche von welchen Insekten stammen und was du gegen den brennenden, juckenden, stechenden Schmerz machen kannst, erfährst du hier!


Die Wespe



Wespen
Wespen, by rpr1admin

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Wenn du das Opfer einer Wespe bist, lässt der Schmerz nicht lange auf sich warten. Die Wespe hat ein sehr schmerzhaftes Gift in sich. Wespenstiche rufen extreme Schmerzen hervor, die bis zu 4 Tagen anhalten können. Zunächst schwillt die Einstichstelle stark an und ein heftiges Jucken setzt ein.

Das hilft: Der alte Tipp von Omi bewährt sich. Den Stich mit Spucke einreiben neutralisiert das Gift und die Schwellung wird nicht stärker. Ebenso schmerzlindert wirkt eine Zwiebel oder Eis auf der Wunde. Treten nach dem Stich jedoch allergische Reaktionen auf, wendest du dich am besten direkt an den Notarzt.

So vermdeist Du den Stich: Damit Du diese schmerzhafte Erfahrung gar nicht erst machen musst, können sie mit folgenden Tipps den Wespen vorbeugen: Ruhe bewahren! Denn Pusten oder Rumfuchteln macht die Tiere nervös und aggressiv. Und solltest du gerade beim Grillen sein, achte darauf, dass alle Speisen abgedeckt sind und Du deine süße Erfrischung nur mit Strohhalm trinkst.


Die Zecke


Zecken 480 Shutterstock
Zecken 480 Shutterstock, by rpr1admin

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Die winzig kleinen schwarzen Tierchen sind besonders heimtückisch. Zunächst sind sie mit bloßem Auge zwar erkennbar, jedoch nicht besonders groß, zum Zweiten sind ihre Stiche schmerzfrei. Du bemerkst sie also nicht einmal. Dabei übertragen Zecken bis zu 100 teils extrem gefährliche Virus-Arten, darunter  z.âB. FSME oder Borreliose.

Das hilft: Deshalb ist es besonders wichtig, richtig zu handeln. Die Zecke wird anhand einer Zeckenzange aus der Haut gedreht, in der sie sich festgebissen hat. Bei diesem Vorgang muss besonders darauf geachtet werden, dass der Kopf der Zecke nicht in der Haut stecken bleibt. Ist dies der Fall oder bilden sich ringförmige Rötungen um den Biss, ist der sofortige Arztbesuch ein Muss.

So vermdeist Du den Stich: Zur Vorbeugung wird geraten, bei  Aktivitäten in der Natur wie Wald- oder Feldspaziergängen, lange und helle Kleidung zu tragen. Trotzdem sollte man sich danach immer noch einmal durch das genaue Absuchen des Körpers und der Kleidung nach Zecken absichern. Somit läuft man keine Gefahr, die gefährlichen Wegbegleiter mit nach Hause gebracht zu haben.


Der Klassiker: Die Biene

Biene01
Biene01, by rpr1admin

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Dieses orange-schwarz gestreifte Insekt erkennst du direkt beim Einstechen. Der schmerzhafte Piks ist das Markenzeichen der Biene. Der Schmerz setzt direkt beim Stechen ein und ist heftig. Die Biene gibt im Gegensatz zur Wespe ihren Stachel ab. Die Haut rings um die Stichstelle schwillt an. Bei sich ausbreitender Rötungen solltest Du nicht zögern und dich in ärztliche Behandlung geben, da es eine allergische Reaktion sein könnte.

Das hilft: Jetzt gilt es zunächst den Stachel mit voller Vorsicht aus der Haut zu entfernen. Zu beachten ist hierbei, dass die Giftblase am Ende des Stachels nicht gedrückt werden darf. Ist der Stachel entfernt, kühlst du die Stichstelle mit Eis oder Quarkwickel.

So vermdeist Du den Stich: Bienen wollen eigentlich nur "chillen". Aggressiv sind die Tiere nur, wenn man sie durch heftiges Herumfuchteln nervös macht. Sie wollen sich wehren und beginnen zu stechen. Das ist der einfache Abwehrmechanismus der Natur. Setzt sich eine Biene also zum Beispiel auf deinen Arm werden, solltest du bloß nicht hektisch werden. Schütteln das Tierchen einfach sanft ab.


Die Bremse

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Bremse Shutterstock 480, by rpr1admin

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Bremsenstiche sind ebenfalls sehr schmerzhaft. Sie brennen extrem und die Haut um die Einstichstelle  reagiert meist sehr großflächig. Auch Hautirritationen wie Quaddeln sind bei Bremsenstiche keine Seltenheiten. Ab und an kann ein Bremsenstich auch nachbluten.

Das hilft: Dieser „heiße“ Trick hilft! Lege einen heißen Löffel auf den Stich – und wir versprechen dir, der Schmerz lässt nach. Jetzt fragst du dich bestimmt wie das funktionieren soll?  Ganz einfach: Bremsen geben beim Stechen ein Protein an deinen Körper ab, dieses kann jedoch bei über 40 Grad zerstört werden. Legst du also diesen heißen Löffel auf den Stich, zerstörst du das schmerzerzeugende Protein.

So vermdeist Du den Stich: Wie auch bei der Zecke hilft bei der Bremse lange, helle Kleidung. Wenn sie sich vor diesen Stichen bewahren wollen, sollten sie vor allem Waldränder und Gewässer meiden. Notfalls hilft auch ein Insektenspray.


Die Stechmücke

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Muecke Shutterstock 480x, by rpr1admin

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Bei der Stechmücke juckt es – und das von der ersten Sekunde an. Der heftige Schmerz bleibt zwar aus, dennoch schwillt die Haut an. Sie erwärmt sich und wird rot. Wenn dann plötzlich Kreislaufbeschwerden auftreten, könnte es eine allergische Reaktion sein, die sich ein Arzt genauer ansehen sollte.

Das hilft: Der Stich soll mit einer Zwiebel behandelt werden. Das lindert die Schwellung und den Juckreiz und bewahrt somit vor dem ständigen Kratzen, was zu einer Entzündung der Stichstelle führen kann.

So vermdeist Du den Stich: Um sich erst gar nicht dieser nervigen Mücke auszusetzen, solltest Du dich vor dem Sonnenbad auf der Terrasse der besonderen Körperpflege widmen. Denn die Stechmücken bevorzugen vor allem Körperwärme und Schweiß. Neben dem Duschen hilft hier auch ein Mückenmittel.

 


Der Wadenstecher


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Shutterstock Wadenstecher 480, by rpr1admin

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Ein heftig stechender Schmerz, meistens an den Beinen! Du schaust an die Stichstelle und bemerkst einen Blutstropfen. In diesem Fall kannst du von einem Stich des Wadenstechers ausgehen.  

Das hilft: Hier hilft wie so oft nur eins: Kühlen und die Stichstelle desinfizieren. Dies ist vor allem beim Wadenstecher wichtig, da er Viren übertragen kann.  Im Anschluss heißt es: Bein hochlegen. Wird die Schwellung nicht besser, ab zum Arzt!

So vermdeist Du den Stich: Die Wadenstecher leben bevorzugt in Ställen, Schuppen und Weiden – also überall wo andere Tiere leben. Solltest Du öfter dort verkehren, raten wir zu langer Kleidung sowie zu Insektenspray.

Mit diesen Tipps lassen dich diese lästigen Tierchen bestimmt in Ruhe und falls du doch gestochen wirst, weißt du was zu tun ist !

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