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Brutalität in einer Kita?

Weil der Junge einen kleinen Kieselstein warf soll er brutal bestraft worden sein und musste ins Krankenhaus

Shutterstock Devid Kita 480
Shutterstock Devid Kita 480, by rpr1admin

Bild: Shutterstock.com

Muss ein Dreijähriger wegen einer Erzieherin ins Krankenhaus?

Brutalität in einer Kita?

 

Zuerst hieß es, der Junge sei gestürzt. Die Wahrheit scheint aber beängstigender. Wie die Bild-Zeitung berichtet, soll eine Erzieherin den 3-jährigen Jungen brutal bestraft haben.

Nina und Alexander haben Zwillinge. Ihre drei Jahre alten Kinder sind in der Kita im bayerischen Moosthenning. Die Eltern glauben, dass die Kleinen dort in guten Händen sind, bis ihnen am 15. Juli das Gegenteil bewiesen wurde.

„Zuerst hieß es nur, er sei gestürzt“

Als die Eltern an diesem 15. Juli ihre Schützlinge in der Kita abholen wollten, wurden sie unter Tränen, mit geschwollener Nase und mit blutverschmiertem T-Shirt von ihren Söhnen empfangen, so berichtet die Bild-Zeitung. Der Junge sah entsetzlich aus und als Antwort auf die Nachfrage, was passiert sei, meinte die Erzieherin, dass der er gestürzt sei.

Der 3-jährige Junge musste ins Krankenhaus und unter Vollnarkose operiert werden, da sich seine Nasenscheidewand verschoben hatte.

Eine schreckliche Wahrheit?

Eine zweite Erzieherin konnte nicht länger schweigen und erzählte den Eltern was an diesem Tag tatsächlich passiert sein soll. Wie die Bild-Zeitung berichtet soll die 53-Jährige Erzieherin mit den Kindern draußen im Garten gespielt haben. Alles scheint soweit dem Bild einer tollen Kita zu gleichen. Doch als der Dreijährige einen kleinen Kieselstein nahm und damit warf, soll die Frau ihre Fassung verloren haben und völlig ausgerastet sein. Sie habe den Kleinen heftig am Arm gepackt und ihn unsanft auf die Wippe gesetzt haben, so der Bild-Bericht. Dann soll sie sich mit vollem Gewicht und mit einer gewissen Schnelligkeit auf die Wippe niedersinken gelassen haben. Hierbei soll der Junge aus der Wippe geschleudert, durch die Luft katapultiet und auf die andere Seite geworfen worden sein. Beim Aufprall soll er dann mit der Nase auf der Wippe aufgekommen sein und sich die heftigen Verletzungen zugezogen haben.  

 „Wir haben diese Frau wegen Körperverletzung angezeigt.“

Zurzeit ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen die stellvertretende Kita-Mitarbeiterin. Diese streitet die Vorwürfe ab. Allerdings wird sie durch ihre Kollegin belastet, hält die Oberstaatsanwältin Hildegard Bäumler-Hösl fest.

Die 53-Jährige soll bereits gekündigt haben. Laut Bild-Angaben hat sich der Bürgermeister per Brief im Namen der Gemeinde entschuldigt. Er schreibt von einer Kurzschlussreaktion der Frau. 

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