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Auf mysteriöse Weise plötzlich erblindet

Der Fall zweier Frauen aus Großbritannien sorgt derzeit international für Aufsehen. Beide berichteten unabhängig voneinander ihren Ärzten, dass sie immer wieder auf einem Auge unter kurzzeitigem Sehverlust leiden würden.

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Bild: BlueSkyImage/Shutterstock

Zwei Frauen stellen Ärzte vor großes Rätsel

Auf mysteriöse Weise plötzlich erblindet

Der Fall zweier Frauen aus Großbritannien sorgt derzeit international für Aufsehen. Beide berichteten unabhängig voneinander ihren Ärzten, dass sie immer wieder auf einem Auge unter kurzzeitigem Sehverlust leiden würden.

 

Rätselhafte Symptome

Die zwei Patientinnen um Alter von 22 und 40 Jahren stellten gleich mehrere Mediziner vor ein Rätsel. Beide erklärten, dass sie häufiger auf einem Auge für eine kurze Zeitspanne von bis zu 15 Minuten nichts sehen könnten.

Obwohl beide in einer Augenklinik in London gründlich untersucht wurden, konnten die Ärzte keine genaue Diagnose stellen. Die Fälle stellten alle vor ein Rätsel.

Plötzlich war alles klar

Nachdem schließlich die Hobbies und Gewohnheiten der Frauen abgefragt und auf Parallelen untersucht  wurden, kam einem Mediziner die entscheidende Idee! Beide Patientinnen gaben an, abends oder nachts im Bett auf ihrem Smartphone zu lesen. Für gewöhnlich lagen beide dabei auf der Seite und hatten ein Auge durch das Kissen verdeckt.

Plötzlich war dem zuständigen Arzt Dr. Gordon klar, woher die temporäre Blindheit rührte: „Man hat also ein Auge, dass sich an das Licht des Smartphones gewöhnt, während das andere sich an die Dunkelheit anpasst. Das eine Auge braucht deshalb im schlimmsten Fall einige Minuten, um sich wieder an das andere anzupassen“, so Gordon laut Huffington Post.

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Bild: Syda Productions/Shutterstock

 

Kein Grund zur Panik

Bei den Frauen wurde schließlich eine „kurzfristige Smartphone-Blindheit“ diagnostiziert. Diese sei jedoch harmlos, ohne Folgen und in Zukunft sehr leicht vermeidbar. Laut Gordon genüge es, bei der Benutzung des Smartphones in der Dunkelheit immer beide Augen auf das Gerät zu richten.

Gegenstimmen wurden zu dieser Erklärung  allerdings auch bereits laut. Rahul Khurana von der American Academy of Ophthalmology betonte, dass zwei Fälle längst nicht genug seien, um Gordons Theorie zu bestätigen. Bleibt also abzuwarten, ob wir künftig noch mehr von der  „kurzfristige Smartphone-Blindheit“ hören werden.

Quelle: Huffington Post

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