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Antibabypille: Vorsicht beim Genuss dieser Frucht

Gefährliche Kombination: Pille und Grapefruit vertragen sich so gar nicht, heißt es. Wir versuchen Licht ins Dunkel zu bringen...

Pille Shutterstock 480x
Pille Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

 

Was steckt dahinter?

Gefährliche Kombination: Pille und
Grapefruit vertragen sich nicht, heißt es...

 

Die Antibabypille gehört zu dem am weitesten verbreiteten Verhütungsmittel unter Frauen. Einmal täglich schlucken und schon ist die Verhütung safe - natürlich nur, wenn man sich an die Einnahmehinweise hält. Diverse Medikamente oder Antibiotika können zu Wechselwirkungen oder zu einem völligen Versagen der Antibabypille führen. Aber auch das ist für die meisten Frauen nichts Neues. 

Vorsicht bei Grapefruits

Unterschiedliche Meldungen im Netz machen gerade die Runde, die von einem negativen Einfluss der Grapefruit auf die Antibabypille berichten. So auch die große US-Zeitung "New York Times". Was kurios klingt, erklärt sich so: Der in der Grapefruit enthaltene Bitterstoff Naringin wandelt sich nach dem Verzehr im Magen zu Naringenin um - und genau dieser Stoff kann Einfluss auf Medikamente nehmen, eben auch auf die Antibabypille.

Grapefruit Shutterstock 480x
Grapefruit Shutterstock 480x, by rpr1admin

Bild: Shutterstock

Unangenehme Nebenwirkungen

Das Naringenin hat laut Berichten eine hemmende Wirkung auf abbauende Enzyme. In Folge dessen haben die bitteren Früchte wohl keinen Einfluss auf die Verhütungswirkung der Pille.

Doch Vorsicht: Durch diese Wechselwirkung nimmt die Konzentration des weiblichen Sexualhormons Estradiol deutlich zu und das führt zu unangenehmen Nebenwirkungen, wie schmerzenden oder spannenden Brüsten.

Eine Liste der Canadian Medical Association nennt in der Verbindung von Grapefruits und Medikamenten außerdem ein erhöhtes Risiko für Brustkrebs und Thrombosen.

Die offenbar verhütungshemmende Wirkung der rosé-farbenen Frucht war bereits vor mehr als zehn Jahren Thema beim "stern".

 

Wer nur Bahnhof versteht oder unsicher ist,
der sollte bei Fragen den Arzt seines Vertrauens aufsuchen!

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