Home » Programm » Mein Abente... » Weltreise
Weltreise: Reiner Meutsch
Zurück - Vor

Sein ganz persönliches Abenteuer

Reiner und das Kind Reiner Meutsch, RPR1.Moderator der Sendung "Mein Abenteuer", startete Anfang Januar seine Weltreise. Auf diese Weise möchten er und seine Stiftung FLY & HELP darauf aufmerksam machen, dass in vielen Regionen der Welt junge Menschen immer noch keine ausreichende Schulbildung erhalten. Mit Hilfe von Spenden will die Stiftung nun weltweit neue Schulen, Kindergärten und Waisenhäuser bauen. Mit seinem eigenen Sportflugzeug fliegt Reiner Meutsch gemeinsam mit Arnim Stief von Januar bis November 2010 einmal rund um den Globus. Was er dabei erlebt hat, können Sie täglich in seinem Reiseblog lesen.

Die ausführlichen Blog-Einträge von Reiner Meutsch finden Sie hier:
www.fly-and-help.de/mein-reisetagebuch.html

Auszüge aus seinem Reiseblog

Zum neuesten Blogeintrag

10.01.2010
Der Tag des Abflugs

Flug über die Pyrenäen"Hör nicht auf die Vernunft, wenn Du einen Traum verwirklichen willst", stellte bereits Henry Ford fest. Das Zitat lässt sich auch wunderbar als Leitspruch für unsere FLY & HELP Weltumrundung nehmen.

Pünktlich um 13.15 Uhr konnten wir gestern vom Siegerland-Flughafen starten. Es war ein Morgen des Abschiednehmens. Ich war überwältigt, dass so viele Menschen den Abflug miterleben wollten. Vor uns liegen: 11 Monate, fünf Kontinente, 77 Länder und 100.000 Flugkilometer in vier Etappen.

11.01.2010
Tag 2: Von Spanien nach Marokko

Burg in MarrakeschDer Norden Marokkos zeigt sich grün und sehr wasserreich. Nach etwa 30 Minuten Flug jedoch wechselt die Landschaft und geht in karges Land über. Vorbei führt die Route an der Königsstadt Fès und der größten Stadt Marokkos, Casablanca.

Gegen 16 Uhr begrüßt uns die Flugleitstelle Marrakesch mit "salamaleikum" und wir bereiten den Landeanflug vor. Wir sehen viele kleine Häuser, aber auch große Paläste. Beim Ausstieg empfängt uns Marrakesch mit angenehmen 20 Grad und strahlender Sonne.

12.01.2010
Tag 3: Mit dem VW-Bus ins Atlasgebirge

Schlange in MarrakeschHeute Morgen habe ich als erstes einen VW-Bus mit Fahrer für acht Stunden organisiert, der uns an den Fuß des Atlasgebirges ins Ourika Tal bringt. Ein Großteil der Bevölkerung Marokkos gehört der Gemeinschaft der Berber an und ich möchte ihre Lebensumstände und Traditionen kennenlernen.

Am Nachmittag fahren wir zurück nach Marrakech auf den Djemaa el Fna, den Platz der Geköpften. 1001 Nacht wird lebendig. Ein Schlangenbeschwörer legt mir eine Schlange um den Hals und spielte mit der Flöte, bis eine Kobra aus einem Korb empor steigt.

13.01.2010
Tag 4: Die riskante Landung in Nouakchott

Hoher Atlas in Marokko Endlose Wüste. Das Farbenspiel im Sand ist wunderschön. Unter uns zieht eine Kamelkarawane und in der Ferne sehen wir ihr Ziel: eine Oase mit einer Ansammlung von kleinen Lehmhütten.

Nach 3,5 Stunden bereiten wir den Landeanflug auf Nouakchott im Süden von Mauretanien vor. Der Tower informiert uns über heftigen Seitenwind. Wir geraten in einen starken Sandsturm. Im Landeanflug bin ich hochkonzentriert und wir bringen unsere Cheyenne sicher und pünktlich um 14 Uhr zum Stehen. 1.600 Kilometer Flug über die Sahara liegen hinter uns.

14.01.2010
Tag 5: Geschichten aus der Hauptstadt Mauretaniens

Fischmarkt in Nouakchott Unterwegs treffen wir den Straßenhändler Mohammed und machen für das deutsche Fernsehen ein Interview. Er erzählt und erzählt und erzählt ohne Luft zu holen. Er liebt sein Land und kennt als einzigen Deutschen den Fußballer Beckenbauer!

Anschließend geht’s mit Achmed, unserem Fahrer für den Nachmittag, zum Hafen. Hunderte von Menschen verarbeiten oder kaufen hier Fisch. Die Fischerboote sind alt, morsch und fallen fast in sich zusammen, aber den Menschen helfen sie ihren Lebensunterhalt zu bestreiten.



 

- Anzeige -