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Freizeit auf dem Golfplatz

Bild: © cflart / stock.xchng

 

Freizeit auf dem Golfplatz

Den Freizeitsport neu entdeckt

 

Jemand, der mit Golf noch nicht so viel zu tun hatte, wird von den gängigen Gerüchten über den „elitären Sport“ und von Fachbegriffen wie "Tee", "Handycap" und "Par“ wohl eher abgeschreckt. Trotzdem schwören langjährige Golfer auf ihr Hobby.  Zu Recht? Was hat Golf, was andere Sportarten nicht haben?


Ein Sport, der es in sich hat


Bild: © femmannie / stock.xchngGolf ist weit mehr ist als nur ein Spaziergang mit Schlägern – er ist vor allem eines: Muskelintensiv! Allein ein Golfschwung beansprucht bis zu 124 Muskeln eines Körpers, also fast den gesamten Bewegungsapparat. Damit zählt Golf zu den koordinationsstärksten Sportarten. Bei einer durchschnittlichen Runde auf dem Golfplatz verbrennt der Körper über 1200 Kalorien – und dabei mehr als bei zwei Stunden Tennis oder einer Stunde Jogging.

Für große und kleine Sportler


Bild: © coby / stock.xchngRaus in die Natur! Der Freizeitvertreib rund um die kleinen weißen Bälle ist laut dem Deutschen Golf Verband e.V. ein Geheimtipp für Familien. Nicht nur, dass der Einstieg in jedem Alter ohne besondere Vorkenntnisse möglich ist, auch allein die Tatsache, dass sich Eltern, Kinder und Großeltern das gleiche Hobby an der frischen Luft teilen und sich unabhängig vom individuellen Leistungsniveau miteinander messen können, bringt immer mehr Familien auf den grünen Rasen.

 

Zudem fördert Golf die körperliche und geistige Fitness und ist gleichzeitig aber auch eine gute Entspannung vom Alltagstrott. Trotzdem kann man auch im Sport Pokale gewinnen: Wer möchte, kann über den Freizeitsport hinaus auch in die Leistungssportklasse einsteigen.

Freizeitsport oder elitärer Zeitvertreib?


Ganz sachlich betrachtet dreht sich beim Golfen alles um einen Ball, der ins Ziel muss – wie bei vielen anderen Sportarten auch. Obwohl sich die Sportart in den letzten Jahren für Jedermann geöffnet hat, ist Golf in den meisten Köpfen noch immer ausschließlich ein Hobby für Wohlhabende.
Das ist schlichtweg falsch. Genauso wie sich ehemalige Luxus-Sportarten wie das Reiten, Segeln oder Fliegen schon in den 80ern – spätestens in den 90ern- für die breite Masse öffnete, wurden gleichzeitig  die Barrieren für die Aufnahme in einen Golfclub gesenkt. Dabei war der Golfsport größtenteils nur deswegen so teuer, da zum einen die Unterhaltung der riesigen Grasflächen ziemlich kostenspielig ist, zum anderen war es früher sehr viel schwerer und auch teurer, an geeignete Golfausrüstung zu kommen.  Die heutigen Golfanlagen lassen sich am einfachsten als ganz normale Dienstleistungsbetriebe beschreiben.


Von Platzreife und Handicap

Bild: © mushanga / stock.xchngWer glaubt, Golf spielen bedeute nur, mit einem Schläger einen Ball möglichst weit zu schlagen, der irrt gewaltig.  Zugegeben ist das Vokabular der Golfer auf den ersten Blick verwirrend.  Interessierte lassen sich schnell von Begriffen wie „Platzreife“ und  „Handicap“ abschrecken – dabei sind diese beiden wichtigen Punkte im Golfsport schnell erklärt: Die Platzreife ist quasi eine „Grundausbildung“, die garantiert, dass sich die neuen Spieler grundlegenden Regel- und Etikette-Kenntnisse sowie spielerischen Fertigkeiten besitzt, um alleine auf dem Golfrasen spielen zu können. Die Platzreife ist eine Prüfung mit praktischem und theoretischem Teil und erst seit 2006 vom Deutschen Golf Verband einheitlich geregelt.


Das Handicap ist eine Maßeinheit, die die ungefähre Spielstärke eines Golfspielers beschreibt. In Deutschland ist der Begriff Vorgabe gebräuchlicher. Das Messen der Vorgabe dient zur Vergleichbarkeit des Spielerpotentials.

Ausprobieren


Bild: © mancity / stock.xchngAuf fast allen Golfplätzen in Deutschland ist es möglich, sich einen ganz unabhängigen Eindruck vom Golfsport zu machen. Für Interessierte gibt es kostengünstige Einsteiger-  oder Schnupperkurse für alle Altersklassen, meistens an einem Wochenende. Der Vorteil bei einem Schnupperkurs ist, dass man von Anfang an unter der Obhut eines erfahrenen Golftrainers ist sowie die Ausrüstung gestellt bekommt. Wer möchte, kann den Golfsport aber auch auf einer öffentlichen Golfanlage auf eigene Faust entdecken.

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